Schwarzstorch über Plettenberg Grimminghausen, Ornithologe Axel Müller, 1.4.2016 

Bedrohung des Artenschutzes

Der Ausbau der Windenergie aus reinen Profitgründen ist zur Gefahr für zahlreiche Wildtiere geworden. In Deutschland fallen den Windkraftanlagen heute im Jahr 240.000 Fledermäuse und über 12.000 Greifvögel zum Opfer.
Da in der Offenlandschaft geeignete Gebiete zunehmend knapp werden, geht die Entwicklung hin zu Windparks in Waldgebieten, besonders in Mittelgebirgsregionen. Waldgebiete sind im Vergleich zu Agrarlandschaften weit weniger intensiv vom Menschen genutzt und daher ein wichtiger Rückzugsort für viele bedrohte Tierarten, insbesondere für Fledermäuse und Vögel. Alle in Deutschland heimischen Fledermausarten stehen mittlerweile auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten.

Eine repräsentative Umfrage des Instituts Emnid im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung zeigt:
Für 65 Prozent der Befragten soll im Zweifelsfall der Schutz von Vögeln und anderen Tieren Vorang vor dem Bau von Windkraftanlagen haben und 79 Prozent lehnen ab, dass Waldgebiete verschwinden oder zerschnitten werden.
Emnid-Umfrage von Juli 2015 belegt: 79 Prozent der Befragten lehnen Windkraft im Wald ab (Auswertung der Umfrage)
Umfrage_Emnid_Windenergie im Wald_Juli 2[...]
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